Donnerstag, 14. Mai 2009

Shanghai

Gruesse aus Shanghai!
Wir sind im Eton-Hotel im Stadtteil Pudong untergekommen. Hatte schon zuerst die Befuerchtung, dass das Hotel nicht so ganz unseren Erwartungen entsprechen wird...dem war aber nicht so. 35 Stock, netter Blick auf den Fluss und ein Badezimmer mit glaesernen Waenden und FlachbettTV. Wenn man in der Wanne liegt, kann man auf den Fluss und die Stadt schauen. sehr nett..

Shanghai zu beschreiben ist schwer. Eine pulsierende Stadt - anders als Peking - ganz anders. Ich wuerde es die Stadt als eine Mischung aus Manhatten und Liverpool beschreiben. Neben alten Hotels mit Art-Deko Einrichtungen wie das beruehmte Peace Hotel findet man ultramoderne Wolkenkratzer -und ich meine richtige Wolkenkratzer... wie das Shanghai World Finance World Center. Es ist das dritthoechste Gebaeude der Welt..im 88. Stock eine Bar. Als wir ankamen und ich am Eingang unseres Hotels stand und auf das SWFC schaute, konnte ich es gar nicht ganz betrachten, da das obere Drittel in den Wolken lag - kein Wunder bei knapp 490m.

In Shanghai haben wir am ersten Tag gleich mal auf Kultur gemacht und im wirklich guten Shanghai Museeum die Abteilungen: Siegelkunst, Jade, Moebel, Kaligraphie und Skulpturen besucht...dann war der halbe Tag rum.
Am Mittag und Abend trieben wir uns am BUND rum, wo wirklich schoene alte Bauten aus den Anfaengene dieses Jahrhunderts stehen...der BUND ist grad eine riesige Baustelle. Shanghai ruestet sich fuer die Expo die 2010 hier stattfindet.Die Chinesen bauen 24h am Tag damit alles rechtzeitig fertig wird. Es werden ganze Strassenzuege platt gemacht..unglaublich.

Wir haben auch schon einen schoenen Ausflug durch die kuenstlich angelegten Gaerten Shanghais und die Gaerten von Sozhou hinter uns, welche seit 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklaert wurden.

Und dann waren wir bisher nur GANZ KURZ auf DER Einkaufstrasse Shanghais...dort kaufen aber nur Frauen mit den Kreditkarten ihres Mannes ein..alle anderen gehen in die Fake-Maerkte.grinz..
Aber ich werde um diesen Krug nicht herumkommen.Interessant ist es schon die ganzen Leute dort zu sehen. Und es finden sich immer Sachen die man gebrauchen kann. Mein Koffer ist voll davon - ok, ich bin auch schon eine Weile unterwegs und hab mir natuerlich aus den unterschiedlichsten Laendern was mitgenommen, aber in China ist es besonders schwer an Dingen vorbeizulaufen...da locken Fake-iPhone Handys, T-Shirts, Uhren etc...

Auch haben wir das Nachtleben von Shanghai schon mal angetestet.. Cool Docks, House of Blues and Jazz, wo jeden Abend eine Liveband spielt - gestern waren 5 Jazzer aus New York auf der Buehne..sehr cooler Abend gewesen.. NEW HEITHS am Bund...schoene Bar/Restaurant mit Blick auf Pudong und die Wolkenkratzer und TV Turm..

das New Heiths war eine harte Nuss fuer uns. Von aussen nicht zu erkennen, da im 6 Stock eines alten Hauses haben wir 2h!! nach diesem schei... Laden gesucht, bis wir ihn gefunden haben...ich hatte Kohldampf wie Sau...aber dann war alles gut..

Sitz grad in der Hotellobby und bereite unsere weitere Reise vor. Am Samstag fliegen wir von Shanghai nach Tunxi - auch bekannt als Huangshan. Dort wollen Nici und ich den Huang Shan besteigen und alte Doerfer besichtigen. Dann gehts (leider) wieder fuer eine Nacht back to Shanghai und von dort weiter nach Guilin, wo wir auf dem Fluss ein wenig rumfahren wollen und die Landschaft und Komoranfischer betrachten werden.
Grad hab ich ueber Elong Fluege gebucht...die rufen gleich zurueck und checken die Buchung. Da wir chin. Nummer haben ist das kein Problem. Morgen wir das Ticket ins Hotel gegen Cash geliefert.
Sehr bequem.

Morgen frueh werden wir eine 2h Schiffsfahrt unternehmen und uns vom Wasser aus Pudong und den Bund anschauen.

gruesse Thomas

Montag, 11. Mai 2009

Bilder der letzten Tage


Im Shaolinkloster bzw. im Park unterhalb des Klosters bei der Kungfu Schule waehrend meines eisenharten Trainings.smile..
Oberhalb des Parks ist ein Restaurant. Die Chinesen darin kamen vor lauter bildermachen von dem "komischen" Europaer, der da auf den Stelen rumturnte, gar nicht mehr zum essen..
urspruenglich wollte ich ja zwei Stunden Privatunterricht nehmen....aber da geh ich lieber daheim in eine Kungfu Schule oder zu einem WT Mann, denke da lerne ich mehr, als hier..traurig aber wahr..


Terakottasoldaten in Xi´an. Das Bild entstand in Halle 1, welche die Groesse eines Flugzeughangars hat und in der wohl nur 1/5 der vergrabenen Soldaten an Tageslicht gefoerdert wurden. Teilweise kann man sogar noch die Farben erkenne, mit welchen die Soldaten bemalt waren. Sie trugen alle Waffen, welche aber entfernt wurden. Die Pfeilspitzen waren aus einer Legierung der verschiedensten Metalle gefertigt und zum Zeitpunkt der Ausgrabung noch scharf und mit Gift versehen!!





Wolkengratgrotten bei Datong


Haengende Kloester in der Umgebung von Datong



Xilamuren-Steppe,Mongolei, 20Grad, starker Wind, Regen. Die Frisur haelt.grinz. Das Bild wurde aus dem Trab heraus gemacht und ist leider unscharf, da ich mich mit einer Hand am Sattel festhalten und die Zuegel noch bedienen musste... Ein seltener Anblick von Nicis Gaul, der doch tatsaechlich auch Trab und dann sogar in den Galopp uebergehen konnte. Man kann gut erkennen, dass Nici aufgrund der Wetterverhaeltnisse nicht mehr zu Scherzen aufgelegt ist und der Maehre zeigt wo es lang geht...

Beijing bei Nacht vom Balkon im 27. Stock, Wohnung Christoph und Martina..geile Aussicht - gell!





Ausflug zur chin. Mauer, einem der imposantesten Bauwerke, die ich auf meiner bisherigen Reise sah.

Luoyang - Shaolin Kloster

Wir kamen gestern von Xi'an mit dem Expressbus ueber die Autobahn in Luoyang an. Die Autobahnen in China sind drei- bis vierspurig ausgebaut und wenig befahren. Da macht das Autofahren noch richtig Spass. Anders als im Norden finden sich hier keine Polizeikontrollen oder Meldepunkte. Das macht das Reisen angenehm. Die Fahrt zog sich durch das gelbe Flusstal, den man kurz mal von der Autobahn aus fliessen sieht. Sehr breit, sehr braun...

Von Xi'an bis Luoyang sind es ca. 450km. Fast ueber die ganze Strecke befand sich die Autobahn im Ausbau. D.h. es wurde eine dritte oder vierte Spur hinzugebaut. Ich sah noch nie so eine lange Baustelle. Unglaublich. Aber eines muss man den Chinesen lassen, sie koennen unglaublich gut organisieren und planen. Das merkt man an solchen Baustellen wie auch an kleinen Dingen im Alltag.

Heute stand das beruehmte Shaolin Si - Heimat der asiatischen Kampfkuenste auf dem Programm. Da dies in der Naehe von Luoyang lang, musste ich natuerlich mit meinem Kampfsportbackround dahin.
Der Regen lies heute mal nach und wir fanden am Bahnhof schnell einen Schlepper der uns ansprach und fuer eine Tour zum Kloster ziehen wollte.
Ich versuchte dann in der Reiseagentur deutlich zu machen, dass wir nur einen Transport zum Kloster und wieder zurueck wollten..offensichtlich wurden wir verstanden. also fuer ein paar Euro in einen kleinen Bus eingestiegen und dann nach wenigen Metern in einen Reisebus verfrachtet. Dort nur chin. Touris.. nach 1h der erste Halt an einem Tempel..ich zu dem "Reiseleiter" der in Gummistiefel (echt!!) rumlief..der Mann sprach natuerlich null Fremdsprachen.nach 5min hatte er kapiert, dass ich fragte, wie lange die Gruppe hier den verweilen wollte..30min. aha. wir gingen natuerlich nicht in den Schuppen, sondern schlenderten so rum. Wir kamen in der Naehe an eine Ausstellungshalle von dem Kloster. Darin eine nette Dame die ihre Englischkenntnisse wohl aufbessern wollte. Sie erklaerte uns anhand der Fotos das Kloster und die weiteren Bauvorhaben des Abtes.
Es wurden fleissig Bilder von uns gemacht..haee??

wir fuhren weiter. nach 30min das naechste Kloster..sorry - dann bin ich geplatzt. Der "Reiseleiter" lief in einen badischen Foen...er lief dann einfach weg! der Kerl lief einfach weg, als ich mitten im Schimpfen war..tztztz.. wir trafen uns dann kurze Zeit spaeter wieder und ich erfuhr nach 10min zaehen Gesten und wenigen Worten auf chinesisch, dass wir uns auf einer Touri-Rundfahrt mit Stopp in div. Tempeln befanden (ach, wie wenn wir dass nicht selbst schon geahnt haetten..)Shaolin Si ware nur einer von fuenf Stopps.. Ok. Nach dieser Info wechselten wir die Straßenseite und hielten den naechsten heranfahrenden Bus an. Ich zeigte dem Fahrer die Schriftzeichen fuer Shaolin Si die ich in meinem Reisefuehrer hatte und --Volltreffer--der Bus fuhr am Shaolin vorbei. Nochmal fette 80ct pro Person an Ticketgebuehr bezahlt und 30min spaeter standen wir auf dem Parkplatz vor dem Kloster oder besser vor der Shoppingmall...

Das Kloster selbst ist nicht mehr im Originalzustand. Es wurde im Laufe der letzten Jahrhunderte mehrfach abgebrannt. Letztmalig von einem Warlord um 1830. Das Kloster selbst befindet sich 1km vom Parkplatz und den Shoppingmalls entfernt. Dort hat es auch Ticketschalter. Diese verkuenden grossmaeulig in 3 Sprachen, dass Menschen ueber 70 und Angehoerigen von Army und Polizei keinen Eintritt (12 Euro) bezahlen muessen. In der Praxis sieht das so aus, das Auslaender IMMER Eintritt zahlen muessen. Hatte meinen Dienstfuehrerschein dabei mit einem tollen Bild als Obermeister - damals noch mit Oberlippenbart, wie es sich zu dieser Zeit fuer einen rechten POM gehoerte..aber das Bild scheint seine Wirkung verfehlt zu haben...ich musste letztendlich zahlen.grrrr.
Im Kloster selbst gibts Lehrfilme in einer extra angelegten "Listeninghall" zu sehen, der Rest gleicht jedem anderen Kloster/Tempel hier. Moenche sind keine zu sehen, die Menschen, welche in gelben Kutten rumlaufen, sind keine Moenche mehr, sondern Angestellte hier, die Dinge verkaufen..

500m unterhalb des Klosters befindet sich eine Kungfu-Schule. Hier finden alle 30min Vorfuehrungen der Moenche äh-der wirklich guten Kungfu-Kämpfer statt. Die Show war gut und hat den Tag etwas rausgerissen. Sah so was aehnliches bereits in der Heimat, aber nicht von so nahe und man konnte Bilder machen und Filme drehen..
Am Abend waren Nici und ich wieder in einem typischen chin. Restaurant in Bahnhofsnaehe. Sechuan Kueche d.h. sehr scharf und vieeel Knobi...aber auch sehr sehr lecker. Das Restaurant liegt zw. Stundenhotels und Dildolaeden!!, die wiederum neben Supermaerkten usw. ihre Waren anbieten.hihi...

Beim Essen haben Nici und ich den morgigen Tag durchgesprochen, wir muessen ja aus dem Hotel raus und wollen zu den Longmengrotten und am Mittag dann nach Shanghai fliegen. Nici hatte die tolle IDEE, dass wir doch unsere Koffer, die wir im Bahnhof an der Gepaeckaufbewahrung fuer den Tag hinterlegen wollen, spaeter zu holen und dann in ein Stundenhotel zu gehen, um dort zu DUSCHEN, da man ja nach Shanghai flegt und dort in einem schicken 5 Sterne Bunker absteigt..ich wuerde in einem Stundenhotel noch nicht einmal was anfassen, geschweige denn in einem chinesischen...und mein Hase will dort duschen...verstehe einer die Frauen...und dann rumzicken, wenn im Hotel Teppichboden anstatt Parkett verlegt ist, da der Teppich ja so unhygienisch ist. Diese Logik ist umwerfend - oder?

so - nun werde ich mal versuchen ein paar Bilder der letzten Tage im kommenden Post hochzuladen.

gruesse an alle -ich will wieder Sonne!!

Samstag, 9. Mai 2009

Datong - Peking - Xi´an

Datong - Peking

Wir erreichten Peking mit dem Nachtzug aus Datong um 5h am Morgen. Nici und ich hatten getrennte Abteile (leider). In einem Abteil gab es immer vier Betten, die quer in Stockbettbauweise zur Fahrtrichtung angebracht waren. Ich schlief oben und hatte das Vergnuegen mit drei Frauen das Abteil zu teilen. Grinz. Ja, ich weiss was jetzt manche von Euch denken...

Nicht ganz meine Altersklasse, obwohl ich ja auch nicht mehr der Juengste bin..smile. Aber die Ladys waren alle jenseits der 55. Nici schlief mit einem Ehepaar und einem weiteren Mann im Abteil. Einer der Maenner meinte er muesse auch noch anfangen im Abteil zu rauchen, was er aber aufgrund meiner etwas raunzigen Ansprache in „Altbadisch“ dann weiterhin unterlies.

Die Nacht verlief fuer mich ganz ruhig, wenn man den Umstand ausser acht laesst, dass eine der Damen wohl inkontinent war und mehrfach von ihrer Tochter aufgrund ihres hohen Alters auf die Toilette gefuehrt wurde. Die Betten waren erstaunlich bequem und frisch ueberzogen. Leider war die Klimaanlage aus und es wurde im Abteil sehr warm, wodurch mein was Schoenheitsschlaf nicht so tief war und ich so die Wandertouren der Damen aufs Klo im Daemmerzustand mitbekam.

Der Westbahnhof in Peking ist morgens um 5h ein Erlebnis. Da pennen die Leute wie die Hunde ueberall und in jeder Lage. Unsere Favoriten waren drei Maenner in Telefonzellen, wie die Huehner auf der Stange in Hockstellung dort auf dem Boden saßen und wirklich schliefen. Das musste natuerlich in Bildform festgehalten werden. Wir fuhren mit einem Taxi zur Wohnung von Martina und Christoph. Urspruenglich wollten wir ins Kempinski fahren, da es dort laut unserem Reisefuehrer ein gutes Fruehstueck geben sollte, aber nach einem Anruf von Martina aenderten wir gerne unsere Plaene, da ein Fruehstueck dort natuerlich viel gemuetlicher und schoener war.

Also ein Taxi gesucht – und vor dem Bahnhof waren sie dann doch noch da – die „Haie“- Taxifahrer, die darauf aus waren den unbedarften, uebermuedeten und gerade angekommenen Touri, auszunehmen.Dachte schon in Beijing gibt’s die gar nicht. Man wollte uns fuer den dreifachen Fahrpreis (natuerlich ohne Taximeter) „ausnahmsweise“ und „billig“ zu unserem Ziel fahren...
Peking ist verkehrstechnisch gesehen relativ ruhig gegenueber Bangkok oder Saigon. Klar es gibt viele Autos und man faehrt ueber die 5-6 Fahrspuren rechts und linksueberholend durch denVerkehr...aber es ist eine „Beamtenstadt“ und da geht’s etwas ruhiger zu, sodass wir recht schnell am Fahrziel waren.

Bei strahlender Sonne und ca.30 Grad gings dann frisch geduscht und gestaerkt nach einem Cappuccinno aus dem De Longi Kaffeeautomaten (den meine Freundin gleich nach unserer Rueckkehr auch in unserem Haushalt braucht – gaehn..bisher tat es immer noch der Espressokocher..) los.
Olympiastadion – im Volksmund auch „Vogelnest“ genannt aufgrund seiner kuehnen Architektur, war unser Ziel. Ein sehr imposantes Bauwerk – aber auch die umliegenden Gebaeude und Wettkampfstaetten sind toll und sehenswert!

Es ist ein tolles Gefuehl mitten im Olympiastadion auf dem Rasen zu stehen und dabei auf zwei grossen Bildschirmen, untermalt von Musik, Szenen von Olympia erneut zu sehen. Da kommen echt wieder die Gefuehle hoch, die man selbst 2003 in Barcelona und 2001 in Stockholm bei den Eroeffnungsfeiern in den Olymiastadien zu Beginn der PolizeiWM erlebt hat.

Wen es interessiert: Wenn man auf dem Ruecken liegt und in den Himmel schaut, sieht man nicht nur den hellblauen Himmel, sondern auch eine Menge Stahlseile, die kreuz und quer ueber das Stadion gespannt sind. Interessant, interessant.

Den restlichen Tag haben wir uns „rumgetrieben“..waren Tee trinken, haben ein Schattenspiel angesehen, sind durch die Hutons geschlendert und haben einen der wenigen Orte in Peking aufgesucht, wo man einigermaßen guten Kaffee bekommt – Starbucks (ja, ich weiss..spart Euch die Kommentare.. aber wenn man am Mittag halt seinen Cappuccino braucht..)

Am Abend war grillen angesagt. Christoph und ich brauchten ne ganze Weile um den Grill anzuwerfen, da wir keine Grillanzuender hatten. Ich kam dann auf die Idee, mal im Park nach trockenem Holz nachzusehen (was ich mir als ich unten im Park war, als ziemlich doof eingestehen musste, da ich mich nicht in laendlicher Umgebung in Deutschland befand, sondern mitten in Peking.. zudem war der Park sehr gepflegt und da waere Holz wohl das letzte was ich dort finden wuerde..). Ich hoerte von unten Christoph mit seinem TCM Ventilator wie wild oben auf dem Balkon im 27.Stock kurbeln..und dachte mir, wenn wir jetzt keine "zuendende" Idee haben, wird das wohl nix mit dem Grillen. Aber dass kann sich "Mann" dann doch nicht eingestehen, dass er es nicht schaffte ein Feuer zu machen - oder? Das werden doch Urinstinkte wach!!

Wir haben es dann aber doch noch mit Feuerzeugbenzin und einem Paeckchen Zahnstochern aus dem Supermarkt geschafft. Zahnstocher sind genial, da sie aus Fichten- oder Kiefernholz gemacht sind und einen niedrigen Flammwert und hohen Heizwert besitzen.

Es gab dann spaeter Nuernberger Rostbratwuerste, Steaks und Lachs. Dazu einen guten Blatt- und einen Kartoffelsalat. Sehr, sehr lecker!! Ja, das war mein erster Grill in diesem Jahr und das in Peking..

Nach dem Grillen war wie die letzten Tage eine Runde Golf angesagt (mit der Wii). Ich hab wie die letzten Male wieder gegen Christoph mit einem Schlag Unterschied verloren. Beide waren wir aber unter PAR gewesen. Somit traegt er seinen Spitznamen „Tiger“ zurecht (sorry Christoph, aber dass musste sein...grinz. Kann man mit der Wii eigentlich auch Online spielen?? dann muessen wir diese Golfduelle spaeter fortsetzen..Du in Peking und ich in Weinsberg..)


Peking – Xi´an

Wir flogen gegen 12h vom Terminal 1 des Pekinger Flughafens nach Xi´an. Christoph´s Fahrer hat uns zuvor zum Flughafen gebracht (Dankeschoen!!). Nach 1.30h Flug landeten wir in Xi´an. Der Flughafen befindet sich 40km ausserhalb der Stadt und Xi `an ist mit dem Taxi fuer ca. 100 RMB (11-12Euro je nach Kurs) und fuer 25 RMB mit dem Flughafenbus (45min Fahrtzeit)der CAAC Gesellschaft schnell zu erreichen. Der Bus haelt direkt am Glockenturm im Herzen der Stadt. Wir hatten/haben dort unser Hotel (Bell Tower Hotel) zuvor ueber www.asiarooms.com gebucht und nahmen so den Bus, da dieser direkt vor die „Haustuere“ flog.

Die chin. 4 Sterne des Hotels, waeren bei uns wahrscheinlich nur drei...Hotel ist aber ganz gute Mittelklasse.

Xi`An hat ca. 7 Mill. Einwohner und der Verkehr hier deutlich hektischer wie in Peking. Der Stadt selbst merkt man die 7 Millionen Menschen aber an. Menschenmassen draengen sich ueber die Bordsteine – ein Taxi zu ergattern ist Schwerstarbeit... Wenn eines haelt und der Fahrgast aussteigt, rennen meistens mehrere Leute gleichzeitig los um der naechste zu sein..

Wir haben am Ankunftstag noch die „grosse Wildganzpagode“ besucht, welche um das Jahr 1300 gebaut wurde und eine Hoehe von 60m hat. Hut ab vor der Baukunst dieser Menschen um diese Zeit! Grandios.

Sehr nett auch die vielen Menschen vor dem Platz auf der Pagode. Nici und ich haben uns von einer der vielen Frauen dort, die allerhand Tand anbienten, mehrere kleine Drachen aus Reispapier gekauft, die mit bunten Masken aus der Pekinger Oper bemalt sind. Diese steigen bei dem kleinsten Wind auf und sind nett anzusehen.

Es war ein ganzes Stueck Arbeit diese vor dem einsetzenden Regen zu schuetzen. Wir haben dann zwei dieser tollen Regenschirme chin. Bauart fuer 16RMB erstanden, da der Regen immer staerker wurde (diese Regenschirme koennen mit der Lebensdauer der Pagode mit Sicherheit nicht mithalten).

Anschließend gingen wir in ein chin. Restaurant in dem es sehr lustig zuging. Wie ueblich sprach keiner Englisch und wir hatten unseren Sprachfuehrer mit chin. Zeichen nicht dabei und waren die einzigen Europaer in dem Laden. Da ging es dann direkt vor die Kueche und dort wurde gezeigt, was man so kocht und grad so da hat, da auch die Speisekarte nur auf chinesisch vorhanden war. Wie immer ein Lotteriespiel, da Aussehen und Geschmack hier oft weit voneinander getrennt sind. Aber wir hatten Glueck. Alles Speisen waren echt lecker. Was wir aßen, kann ich nicht so ganz genau sagen (lacht), aber es hat geschmeckt und das war die Hauptsache.

Terrakottaarmee

Heute ging´s bei 25 Grad und stroehmenden Regen zur Terrakottaarmee ca. 45 km ausserhalb der Stadt. Doch zuvor galt es noch die weiteren Reiseplaene dingfest in Form von Flugtickets etc. zu machen. Wir haben vor morgen nach Luoyang zu fahren. Die Stadt dient als Ausgangspunkt fuer Touren zu den Longmengrotten, die ebenfalls ein MUSS darstellen. Weiter wollen wir einen Tagesausflug zum Shaolinkloster machen und unter Umstaenden dort mal Privatunterricht in Kung Fu oder Wu Shu wie es hier genannt wird – nehmen.

Von Luoyang wollen wir dann weiter nach Shanghai reisen. Hier gibt es die Moeglichkeit 14Std in einem Zug zu verbringen (Weichbettklasse) oder mit dem Flieger in 1 1/2h dort zu sein....Genau...wir fliegen. Selbst die Preisdifferenz zwischen beiden Moeglichkeiten liegt unter 50 Euro pro Ticket.

Unser Taxifahrer sollte uns eigentlich zu CAAC (chin. Gesellschaft fuer Fluftfahrt) bringen, wo man airlineuebergreifend Tickets bekommt. Leider - oder zum Glueck hat er uns woanders hingefahren..naemlich dorthin wo alle Airlines ihre Bueros hatten. So konnten wir bei China Eastern ohne Gebuehr die Tickets direkt buchen. Zahlten den selben Preis wie bei www.elong.com

Dann ging es zum Bahnhof und dort gab es wieder einen langen Kampf mit Taxi- und Minibusfahrern. Zum einen war die Verstaendigung ein grosses Problem, zum anderen wollten die einfach nicht auf unsere Wuensche eingehen... Taxen fahren gar nicht da raus zur Armee, Minibusfahrer sagen einem zu und halten dann nach Telefonaten ca. 500m nach Fahrtbeginn und wollen einen in eine Limousine setzen, die einen fuer 300 RMB (36 Euro!) zur Armee und wieder zurueck faehrt. Hallo!!


Wir haben uns dann durchgefragt und BUS 306, Abfahrt am Bahnhof, der direkt ohne Halt zur Ausgrabungsstaette in 50min faehrt, kostete doch wahnsinnige 7 RMB (ca. 80/90ct) pro Person. Aha.

Also – den Ausflug kann man sehr leicht selbst managen. Einfach zum Bahnhof, Bus 306 einsteigen, bei der Armee aussteigen, sich ca. 2 bis 3h dort auf dem Gelaende rumtreiben und wieder mit dem Bus zurueck. Eintritt kostet zur Zeit 90 RMB pro Person. Audiguide (nur in Englisch) 40 RMB. Den Audioguide kann man sich aber schenken...der erzaehlt nur was auch auf den in Englisch beschrifteten Hinweistafeln zu lesen ist. Ein Guide kostet 100 RMB fuer die Tour. Denke das ist die bessere Wahl... und man kann Fragen stellen..

Auf dem Gelaende besucht man drei Hallen, wobei Halle 1 die groesste ist (ca. 70x180m) die Figuren stehen aber sehr weit weg. Eine normale Digicam schafft es nicht Detailaufnahmen in vernuenftiger Qualitaet zu fertigen. Da muss schon eine Spiegelreflex mit Objektiv herhalten.. In Halle 3 stehen 3 Exponate in einem Glaskasten, die man dann aus der Naehe betrachten kann. Die Chinesen machen wie verrueckt Fotos von allem und jedem (natuerlich auch von Europaern in Trekkingsandalen und Shorts..). Sehr lustig zu sehen wie man versucht einen Terrakottasoldaten hinter Glas mit eingeschaltetem Blitz zu fotografieren. Die Qualitaet dieser Bilder duerfte jedem klar sein der ein wenig Ahnung vom Knipsen hat... grinz..

Nach der Rueckfahrt war es wieder mal ein groesserer Akt ein Taxi zu bekommen, da Rushhour war und (fast) jeder am Strassenrand irgendwie weg wollte.. und ich habe meinen tollen 10 RMB Taschenschirm chin. Bauart in zartblau gehalten im Bus vergessen. Ein unertraeglicher Verlust...

Zum Glueck hatte ich Shorts und Sandalen an..Nach dem Regentag haette ich Turnschuhe bzw. Lederschuhe gleich in den Muell werfen koennen. Der Gestank und Dreck, der ueber das Wasser in die Schuhe gelangt, geht nie wieder raus..

so - dass war´s mal wieder fuer die naechsten Tage. Denke ich melde mich wieder aus Shanghai.

Gruesse in die Heimat!

Mittwoch, 6. Mai 2009

Hohhot - Mogolei - Datong - Wolkengratgrotten - Haengede Kloester

Wir flogen vor 2 Tagen von Beijing nach Hohhot die Hauptstadt der Inneren Mogolei. Von hier fuhren wir auf eigene Faust einfach mit einem Bus ins "Grasland" wie die Mongolen ihre Steppe nennen. Ziel war die Xilamurensteppe bei Zhaohe. Da wir recht frueh von Peking wegflogen und das mit dem Bus auch wie die "Faust aufs Auge" klappte, kamen wir gegen 14h in der Steppe an. Zhaohe ist ein Kaff mit vielleicht 100 Einwohnern und 300 Jurten um das Dorf verteilt. Wir und zwei Girls aus Beijing in Badeschlappen waren die einzigen Touris die hier ausstiegen. So wurden wir an der Busstation bereits von Mongolen umworben. Wir liessen uns zu den Jurten fahren, wo auch die beiden Chinesinnen abstiegen, da eine der beiden eine Prof. an der Uni in Beijing in Art/Fashion war und gut Englisch konnte - so hatten wir unseren Translator :))

In der Jurte angekommen wurden gleich die Pferde gerichtet, da es ja like Dschingis Khan durch die Steppe gehen sollte - am besten im Galopp..
Also auf die Pferde... die beiden Girls kamen ebenfalls mit. Die eine in Badeschlappen...das konnte ja heiter werden..

Wir ritten die erste Stunde gemaechlich vor uns hin, auch um uns an die Pferde zu gewoehnen, die ihr Machtspielchen mit uns trieben und immer den Kopf hoben und senkten um zu sehen wer die Gewalt ueber die Zuegel hatte.
Da ich erst ein- oder zweimal in meinem Leben auf einem Gaul sass, hatte ich in Nici eine gute Lehrerin, die mir gute Tipps gab..

Nach der erste Stunde gingen Nici und ich in den ersten Trab ueber. Das war geil. Leider lies Nicis Pferd nach einer Weile nach, so dass ich alleine mal vorausritt. Wir machten an einer Jurte irgendwo im Grasland halt und dort gab es Tee. Ein wilder Ziegenbock dort auf dem Hof meinte er muesse sich mit mir anlegen. Er rammte dauernd seine doofen Hoerner in meine Oberschenken. Es gab dann einen kleinen Kampf -Hoerner gegen zwei Haende und dann suchte er sich eine der beiden Chinesinnen als nachestes Opfer raus. Leider stank in dann nach Ziegenbock..

Auf dem Rueckweg ritten Nici und ich vorweg. Nici schaffte es sogar ihr Pferd in Galopp zu bewegen, meiner ritt leider nur im Trab nebenher..wollte ihn zu einem Galopp bewegen aber die Mahere wollte nicht.
Als wir losritten war strahlend blauer Himmel und ich ritt im T-Shirt - klaro. Leider zog es jetzt zu und ein Mordsgewitter zog auf. Die letzte Stunde gings im Regen zurueck. Der kam aufgrund des starken Windes quer. Als er zu stark wurde, gingen die Pferde mit dem Hintern in den Regen um ihre Augen zu schuetzen - so sorgten sie dafuer, dass ich auch schoen gleichmaessig nass wurde.
Back in der Jurte gab es erstmal heissen Tee und frische Klamotten - das gute war der Ziegenduft war weggewaschen..
Am Abend wagten Nici und ich uns in den Ort. Ich fuehlte mich gleich heimisch. War wie in Kirgistan - Hammel auf kleinen Lastern, Bauern in dreckigen Kneipen und winzige Laedchen mit Lebensmitteln. Es gab eine Flasche Mogolenschnaps.. ohuu.. das war ein Gesoeff. Aber er waermte.
Die Nacht war trotz Decken lausig kalt. Ich hatte zum Glueck noch ein paar Taschenwaermer aus dem Himalaya uebrig von meiner Kletterei. Die steckten wir uns in die Socken und unter die Achselhoehlen, gleich wurde der Koerper warm.

Am naechsten Morgen gings bei strahlender Sonne mit dem 8h Bus nach Hohhot und von dort weiter nach Datong, wo wir grad sind.

Kamen in Datong am spaeten Nachmittag an.
Datong hat ca. 3 Mill. Einwohner und ist von der Groesse mit Stuttgart vergleichbar. Ein Drittel aller Kohle in China wird hier abgebaut. So sieht die Umgebung auch aus...

Wohnten im Datong Hotel einem chin. Mittelklassebunker. ok fuer eine Nacht.
Organisierten gleich eine Tour fuer heute zu den Wolkengratgrotten und zu den Haengenden Kloestern.

Die Haengenden Kloester befinden sich am Fusse des Hang Shan Gebirges das ca. 80km von Datong entfernt beginnt und eine Laenge von 250km hat.
Ein sehr schoener Ausflug dorthin. Sehr lohnend die Kloester, welche sich aus vier Gebaeude zusammensetzt, die ca. 30m ueber dem Erdboden an eine Felsmauer gebaut wurden. Grund war der am Fusse befindliche Fluss, der dauernd fuer Ueberschwemmungen sorgte...


Die Wolkengratgrotten, welche sich 16km hinter Datong befinden, bestehen aus 50 Hoehlen, die um das Jahr 400 entstanden. 40.000 Arbeiter schufen in 64 Jahren eine grandiose Hoehlenlandschaft mit lauter Buddas im Inneren.
Die Wolkengratgrotten, sind neben den Longmengrotten bei Xi an und den Grotten bei Dunghan im Norden um die drei Sehenswuerdigkeiten, von denen man mind. eine gesehen haben muss. Einmalig in China. In Hoehle 5 z.B. steht ein 17m hoher Budda der von oben nach unten gebaut wurde. Sehr sehenswert.
Wer die Tour machen will, sollte sich nicht auf die Schlepper am Bahnhof oder Hotelangebote einlassen. Am Bahnhof auf der linken Seite befindet sich das staatliche Reisebuero CITS. Faire Preise und gute Tour. Wir haben hier 100 RMB p.Person bezahlt. Das sind ca. 12 Euro. Im Hotel wurde so eine Tour 250RMB und mehr kosten...also Augen auf!

Heute abend geht es mit dem Nachtzug zurueck nach Beijing. Wir fahren um 22.48h hier los und sind um 6h in Beijing. Morgen heisst es dann Olympiapark und die eine oder andere Sehenswuerdigkeit die wir noch nicht sahen.

Gruesse an alle daheim..

Sonntag, 3. Mai 2009

Beijing - ueber den ersten Mai und was sonst noch geschah

Hallo. Die letzten Tage waren turbulent. Kurz nach meinem letzten Blogeintrag haben wir erfahren, dass Nicis Däd in Tuebingen auf der Intensivstation liegt. Ihm geht es gar nicht gut.. da waren und sind unsere Gedanken natuerlich sehr oft bei ihm.

Am 1. Mai besuchten wir den Himmelstempel mit Echomauer, dabei waren Christoph und Martina und die kleine Lena. Im Park vor dem Tempel hat dann Nici auf dem Rueckweg es nicht geschaft an einem Tai Chi Ballset vorbeizukommen. Nach hartem Feilschen wechselten dann zwei Schlaeger und Ball den Besitzer..
Das Wetter war an diesem 1.Mai durchwachsen. Am Tag zuvor bin ich bei 28 Grad in meiner langen Jeans eingegangen. Diesen Fehler wollte ich am 1.Mai nicht wiederholen und war schoen Tourimaessig mit Shorts und Trekkingsandalen unterwegs.
Irgendwie hab ich das mit dem Kleidung hier nicht so im Griff. Ich war fast der Einzige, der so rumlief. Ja, so kann man auch auffallen. Aber gegen Mittag wurde es warm und die kurze Hose war gerechtfertigt.

Nach Kultur war shoppen angesagt. Im Pearlmarket gibt es wie der Name schon sagt..Perlen und das sackweise!
die beiden obersten Stockwerke haben wir uns sagen lassen beherbergen Shops die echte Perlen verkaufen. Also zog es Nici dorthin. Ich blieb in den Niederungen des ersten Stocks - den da gab es gute Fakeuhren - und die gruene 2 Dollar Fake G-Shock aus Kashgar die ich seit Wochen trage, da ich ja meine tolle Uhr beim boarden im Iran verloren habe, ist nun nicht wirklich eine Augenweide...

Nach zaehen Verhandlungen hab ich dann zwei schoene Stuecke ergattert und wanderte zufrieden hoch zu Nici... dort stapelten sich wirklich saeckeweise die Perlen- wohlgemerkt echte Perlen... mehr sag und schreib ich nicht..

Am 2. Mai war es heiß. Wir fuhren an dem Tag zur Mauer. Wir wollten nicht gerade dorthin wo alle Touris hingehen und hatten uns ueber Martina einen Fahrer fuer 800 RMB angemietet, der uns zur Mauer fuhr. Auf der Hinfahrt war Stau und die Fahrt dauerte so 3h. Angekommen gings im Pulk japsender Chinesen recht steil auf einen Huegelkamm zur Mauer. Man konnte auch mit einer Seilbahn hoch auf den hoechsten Punkt kutschieren, wovon viele Chinesen auch Gebrauch machten. Hinter der Seilbahnstation wurde es von Wachturm zu Wachturm (ca. 100m Differenz) immer ruhiger. Nach so 10 Wachtuermen waren wir fast alleine (naja, wenn man die ca. 50 Europaer abzieht, die ebenfalls die gleiche Wanderung durchfuehrten).. es ging teilweise verdammt steil hoch und runter. Treppenstufen mit manchmal 50cm Stufen....da floss der Schweiss in Stroemen. Es war auch verdammt heiß an dem Tag. Wir haben dann an einem schoenen Stueck Mauer unsere Zelte aufgeschlagen und Vesper gemacht. Martina hat uns einen ganzen Rucksack leckerer Dinge eingepackt, die wir dort verspeisten. Das war ein tolles Picknick!

Gegen 14h waren wir am Ziel unserer Wanderung. Sehr spektakulaer der Blick von hier auf die Mauer, die teilweise auf Bergruecken gebaut wurde, hinter denen es mehrere hundert Meter steil nach unten ging.
Hier war es moeglich ueber einen Seilrutsche - d.h. ein Stahlseil, dass ins Tal gespannt ist und an welchem ein Karabiner haengt nach unten zu rutschen. Natuerlich haben wir uns zu zweit da eingehaengt und sind mit Speed und Adrenalinkick da runter.
Die Mauerabschnitte lagen zwischen Jinshangling und Simatai wer gerne googelt und Bilder sehen will..

Auf der Rueckfahrt entschieden wir uns erneut den Perlenmarkt und ein Spielzeugland neben dem Perlenmarkt aufzusuchen, da die kleine Lena ein Spielzeug von uns brauchte, da ich irgendwie der "boese Mann" bin - immer wenn sie mich morgens sieht, gehts zur Mama auf den Arm.grinz. Dabei bin ich doch sooo liieb zu ihr (zu dieser Passage moechte ich keine Kommentare hoeren wie Kinderschreck oder ...das war ja klar...:-)

Im Spielzeugland kam ich dann leider nicht an den Wii Spielen vorbei....Die kosten da 60ct pro Spiel - sehr billig :-))) Christoph und ich golfen seit zwei T.agen regelmassig am Abend auf der Wii.
Gestern waren wir auf dem Platz um Las Vegas..leider hatte die Wii am 16 Loch bei Gleichstand einen Error, sodass der Gewinner noch aussteht..aber wir haben ja noch den heutigen Abend..

Heute waren wir schon um 7.30h im Park und haben Nicis Combat-Fight-Tae-Bo Training durchgezogen. Da ich keine Musik im Ohr hatte, hab ich ein Karatefitnesstraining fuer mich daraus gemacht. Hinterher hab ich noch ein paar Karatekatas gemacht und die alten Maenner die um uns ihre Drachen steigen ließen (das ist Sport in China) hoerten irgendwann auf und sahen uns fasziniert zu. Ich hoerte dann so Worte wie Chua Feng oder Wu Shu und manche machten andeutungsweise Kicks... ich hatte das Gefuehl, dass die am liebsten uns mit Fragen geloechert haetten, aber aufgrund der Sprachbarierre gings halt nicht.

Ansonsten gabs heute mittag beim Nobelchinesen eine Pekingente - ein Muss in Peking oder?? Danach wollten wir in den Olympiapark - fuhren aber heim, da Nici dringend telefonieren musste. Um sie abzulenken, hab ich sie dann heute abend geschnappt und ins Hardrockcafe geschleppt. Ein beliebter Treffpunkt fuer aeltere Maenner aus Europa und fuer junge Chinesinnen die solche Maenner suchen und ein Treffpunkt fuer Leute die "was brauchen"... also nicht die beste Adresse.. Die Einrichtung ist aber toll, das Angebot an T-Shirts etc. bescheiden. Also nicht der Ort in Peking, an welchem man gewesen sein muss...

Morgen fliegen wir nach Hohhot in die Innere Mogolei, wo wir auf Pferden ins Grassland reiten werden um das Gefuehl des Dschingishkan zu bekommen. Uebernachten werden wir in einer Jurte bei Mogolen, die heute noch nichts von ihrem Glueck wissen.. dann gehts weiter nach Duhang zu den haengenden Kloestern und den Wolkengradtgrotten. Wir werden am Donnerstagmorgen mit dem Nachtzug wieder in Beijing ankommen und am Freitag dann nach Xian fliegen, wenn ich dann gleich im Anschluss an das Geschreibsel hier einen Flug im Internet buchen kann. Elong.com ist fuer Fluege in China eine sehr gute Adresse..

also - bis denn..

und richtet Arndt einen Gruss von mir aus..bin mit meinen Gedanken oft bei ihm...

Donnerstag, 30. April 2009

Tag 2 in Peking

Tach oder guten Abend.
Tag 2 in Peking ließ sich gut an. Nach dem Fruehstueck gings auf zum Tor des himmlischen Friedens und auf den davor befindlichen groessten Platz der Welt mit ueber 40 ha. Unglaubliche Mengen von kleinen Chinesen rennen da rum. Die meisten schoen mit Muetzchen oder mit Faehnchen bestueckt. Die rennen einem dauernd vor die Kamera, was dann so aussieht, dass man im unteren Bildrand Haare draufhat - zumindest wenn ich die Bilder mache...

Interessant auch, die Anzahl von Kameras auf dem Platz, quasi an jedem Masten haengt so ein Ding. Da wird jeder Furz ueberwacht, kein so schoenes Gefuehl.

Die Mao-Halle habe ich mir gespart, muss in meinen Urlaub keinen toten Menschen sehen. Vom Platz des himmlischen Friedens gings dann zu Fuß in die Hutons (alte chinesisches Viertel mit tollen alten Haeusern). Dort trieben wir uns bis zum spaeten Nachmittag rum. Eine Strasse hatte es uns besonders angetan. Dort waren lauter Kunstgalerien und Geschaefte fuer Malereibedarf. Wir fanden eine Galerie, wo ca. 8- 10 aeltere Maenner staendig Bilder auf Reispapier malten. Nici hatte es ein Bild in der Groesse 1 x 2 m angetan. Dies wuerde doch soooooo gut in unseren Flur passen. Ach - und grad gibt es fuer mich einen DISCOUNT. Aha- nur 200 Euro und auch noch handsigniert vom Kuenstler selbst. Sehr schoen.
Wir haben das Bild (noch) nicht gekauft...sind ja noch ein paar Tage in Peking.

Nach Bildern und alten Gassen war uns dann nach Geschichte und wir fuhren zum alten Sommerpalast im Nordwesten der Stadt. Die Fahrt dauerte ca. 45min und wurde mit dem Taxi zurueckgelegt. Da der Palast um 17h schliesst, haben wir nur fuer das Gelaende eine Eintrittskarte geloest, was meiner Meinung aber auch reicht, da die Dinger sich alle aehneln und wer in der Verbotenen Stadt war, kennt das Innere dann zu genuege.
Um den Sommerpalast herum befindet sich aber einer der groessten Parks Pekings und ein ca. 750m langer See, ueber den man schoen mit dem Tretboot fahren kann. In der Mitte stilecht Pagoden mit Bruecken und roten Laternen..sehr schoen anzusehen und es geht immer ein leichtes Windchen, was die Hitze die heute herrschte ertraeglicher macht. Ich habe heute in meinen Jeans gekocht...

Um einen Pavillion herum standen aeltere Frauen und haben gesungen und getanzt. Das war sehr spassig anzusehen und zuzuhoeren. Nach Verlassen den Parks haben wir ueber 2 1/2h gebraucht um zur Wohnung von Christop und Martina zurueckzukommen. Rush Hour in Peking. wir standen erstmal ewig um ein Taxi zur Metro zu bekommen und dann nach der Metro nochmal 45min an der Strasse! alle Taxen waren belegt die vorbeifuhren. sowas...

Wer den Sommerpalast besucht, dem gebe ich den Tipp den Park im Sueden zu verlassen. Dort gibt es einen Wasserkanal, auf welchem Ausflugsboote bis zum Pekinger Hafen/Zoo fahren. Das macht deutlich mehr Spaß als mit dem Auto/Bus. Und vom Hafen/Zoo dann mit der Metro weiter.

SO - morgen ist ja 1.Mai. Wuensche Euch einen schoenen Tag - den die meisten ja bestimmt im Gruenen verbringen werden.

Ah - und danke der Hilfe mit dem Hardrockcafe!! Ich hab mittlerweile sogar die Adresse auf in chinesischen Buchstaben/Zeichen bekommen, damit der Taxifahrer, welcher uns da hinbringen wird, auch kapiert was wir wollen - da es mit dem Englisch hier bei den meisten Leuten nicht so gut bestellt ist - vorsichtig ausgedrueckt.

Mittwoch, 29. April 2009

PEKING - Verbotene Stadt/Lama Tempel

Wir kamen gestern in Peking an und nach kurzer Taxifahrt waren wir bei Christoph und Martina - Familie von Nici angekommen. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen. C. und M. wohnen in Peking in einer sehr schoenen und sehr grossen Wohnung im 27. Stock mit einem geilen Blick auf die Skyline eines Geschaeftsviertels von Bejing. Erinnert etwas an die Skyline von Hongkong. Sehr gediegen...

Heute war nach einem schoenen Fruehstueck - jeeah ich hab mal wieder ein Vollkornbroetchen gegessen, die verbotenen Stadt dran. Mit dem Taxi dorthin. Was fuer eine Wohltat mal nicht mit dem Taxifahrer um den Preis handeln zu muessen, da die Jungs ihre Taximeter einschalten. Wir haben von C. und M. die Sehenswuerdigkeiten mit Adressen auf einem Stadtplan markiert und in einem kleinen Buch mit Adresse (auf chinesisch!!! sehr wichtig hier) bekommen. so ist der Transport dorthin per Taxi kein Problem.

In der verbotenen Stadt haben wir uns ueber 4h rumgetrieben und fast alles angeschaut.. Ich hatte zum Schluss echt genug von Torboegen und Ziegeln und Tempeln etc... wir sind dann noch auf die anderes Seite der verbotenen Stadt auf den "Kohlenhuegel" gestiegen und haben von diesem kuenstlichen Berg den Blick auf die verbotenen Stadt genossen.
Dann gings zum Lamatempel, da es fuer den Sommerpalast zu spaet war (kommt morgen dran!). Der Tempel ist der wichtigste tibetische Tempel in Bejing und sehr schoen gestaltet. Witzig sind die Audiofuehrungen in deutsch die man sich ausleihen kann. unbedingt machen. sehr unterhaltsam, was da einem zum Teil erzaehlt wird.grinz.

Nach dem Tempel gings erstmal in einen der unzaehligen Starbucks hier und Kaffee und Mampf, da mein Energiepegel auf dunkelrot stand. Wer mich kennt, weiss was da heisst.... sehr sehr schlechte Laune...nach 30min war alles wieder gut und die Welt hatte wieder Farben fuer mich.smile.
Nun ging es mit neuer Energie zum SHOPPEN!! Handeln was das Zeug haelt, um gefakte Nike-Shirts etc...

zum Abschluss gabs noch ein Eis bei MC Doof und dann gings muede und gluecklich nach einem schoenen Tag in Bejing in die Wohnung von Christoph und Martina.

Weiss eigentlich einer wo in Bejjing das Hardrock Cafe ist?? Ich muss da auf meiner persoenlichen Welt-Hardrock-Cafe-Tour natuerlich hin.....

CU

Indien 23.4 - 28.4. Delhi und Taj Mahal

Namaste!
Am 23. 4 gings mit dem Flieger von KTM nach Delhi. Am Abend zuvor hatte ich in Kathmandu Will aus Manchester (der fliegt beruflich mit einem Hubi in England bei Manchester rum) und Debbie aus London (die arbeitet immer 6 Monate in Indien als DJ in der Technoszene) wiedergetroffen. wir haben uns Tage zuvor in Pokara in Nepal in einer Jazzbar kennengelernt. Witzig, dass wir alle drei ebenfalls nach Delhi flogen. Mit Debbie hatten wir ja unsere Indinenexpertin dabei, die sich in Delhi super auskannte.
Am Flughafen mit dem Taxi nach Delhi rein ging ganz schnell. 25min. Im Flughafen selbst gibts einen Taxistand der einem Taxis zu einen garantierten Preis vermittelt. So kamen ich fuer 200 Rupien in die Stadt. Ich hatte via Internet ueber Asiarooms.com ein Angebot im LE MERIDIEN Hotel gebucht. Sehr stylisches und neumodernes 5 Star Hotel. Zimmer im 14th floor, Blick aus Panoramafenster auf Delhi..Zimmer in dunklem Holz in neumodernen Stil mit Flachbettbildschirm an der Wand etc.. gehalten.
Da konnte man es schon aushalten. Am Abend zeigte uns Debbie Bars und Restaurant um den Connaught Place - dem Herz Delhi´s. Wir waren in einem Toprestaurant mit Kronleuchtern und in smartem rot gehaltenerBeleuchtung. Schwarze Ledersessel und einer Kueche die unglaublich gut war.. die Preise auch :)) aber so ist Delhi.
Meinen Geburi hab ich dann stilgerecht in einer Bar mit einem Cocktail begonnen.
Da ich aber am naechsten Tag nach Agra fuhr, konnte ich aber auch nicht bis in die Puppen feiern, die anderen beiden ebenfalls nicht, da sie frueh nach London weiterflogen.

24.4. 09 Delhi - Agra - Geburtstagsfeier

Nach einem tollen Fruehstueck (ich kann das Hotel nur jedem der in Delhi absteigt empfehlen!!) gings mit dem Taxi zur New Delhi Railwaystation. Ich hatte mir mein Zugticket zuvor schon am Morgen besorgt. Die Schlepper dort sind mit allen Wassern gewaschen... beim Betreten der Halle kam ein "offizieller" auf mich zu und behauptete Stein und Bein, dass der Zug nach Agra nicht fahren wuerde, wegen Gleisarbeiten und ich mir mein Ticket wieder auszahlen lassen sollte. hierzu sollte ich in neben dem Bahnhof in ein "selbsternanntes" Ticketoffice gehen. gaehn.... an der Anzeigetafel wurde der Zug angezeigt...bzw. der Zug stand schon auf dem Gleis...aber man kann es ja versuchen. Wenn ich auf den Typen reingefallen waere, dann haette ich ein Taxi vermittelt bekommen und waere zu einem hohen Preis nach Agra gefahren worden...

Im Zug hatte ich eine komplette Bank der Klasse 2A gebucht mitAC(reicht aus).
War ganz froh, dass ich mit Air Con. gebucht hatte (geht per E-Ticket via Internet), da es in Delhi nette 38 Grad hatte und Agra an dem Morgen mit 43 Grad im Schatten aufwartete. Aber es ist eine sehr trockene Hitze. Man merkt es kaum. Klar ist es sehr heiß, aber anders als in Deutschland..
Mit mir im Abteil eine indischen Familie aus Agra mit einem 4jaehrigen Jungen. Es wurde eine nette Fahrt mit viel Lachen. Ich wurde bestens versorgt. Alle paar Minuten kam jemand durch das Abteil und verkaufte irgendwas und alles was die Inder sich zum essen und trinken kauften, hab ich mir auch gekauft.grinz. Angefangen vom Milchtee bis gebratenem Reis. lecker.

In Agra kam ich dann so gg. 16h an. Leider mit Verspätung -Gleisarbeiten.hihihi.


Mit dem tuktuk zum Hotel und dort hab ich dann Nici nach 2 Monaten getroffen. Sehr, sehr schööööön.
Wir haben zuerstmal mit zusammen mit ihrer Ma (die mich zum Kuchen eingeladen hatte) Geburi in der Hotelkaffeebar gefeiert. Lecker.
Das Taj Mahal hat freitags zu - sowas. Also war feiern in Agra angesagt.

25.4 Taj Mahal

Es war soweit - es ging zum Taj. Ich hatte mich der Reisegruppe von Nici und Anne angeschlossen. Das ist ein voellig anderes Reisen!! Man wird beim Aussteigen aus dem Bus angebettelt, wird fremdbestimmt. das ist gar nix fuer mich. aber die 2 Tage hab ich durchgehalten.
Das Taj selbst ist total ueberlaufen mit Leuten. Wir waren sehr frueh dort und es war schon jede Menge los. Es ist aber wunderschoen! Dort zu stehen und nach vorne ueber den angelegten Garten mit Baenken und Wasserspielen dieses Bauwerk in der Sonne zu sehen hat was ganz besonderes an sich.
Wir wurden sehr oft von indischen Familien fotografiert und haben im Gegenzug die Familien fotografiert. das war sehr lustig. Natuerlich wurden immer die email ausgetauscht. man will die bilder auch ja selbst haben.grinz.

weiter gings zum Roten Fort in Agra. Ebenfalls eine DER Sehenwuerdigkeiten dort. Tolles Bauwerk mit klasse Ausblicken auf dem Yamurafluss und auf das Taj, das auf 03.00Uhr vom Fort aus gesehen liegt.

Nach diesem ganzen Besichtigungen haben wir uns kurz am Pool ausgeruht um um 17h wieder zu starten. ich hatte mit einem tuktuk fahrer was ausgehandelt, dass er uns auf die Rueckseite des Taj M. ueber den Yamurafluss in das dortige Doerfchen faehrt, damit wir das Taj am Abend von der Rueckseite aus betrachten koennen.
TIPP! Unbedingt machen,wer da hingeht. das hat mir fast besser gefallen wie am Morgen. Das Taj spiegelt sich im Fluss der traege dahingleitet und man kann richtig klasse Bilder machen. Wenn dann die Sonne untergeht, aendert sich die Farbe fast minuetlich. sehr schoen anzusehen.

26.4.09 Agra - Delhi -??

wir fuhren mit dem Reisebus nach Delhi. Dort angekommen gab es eine Stadtrundfahrt mit Besichtigungen. Vorbei am dortigen ROTEM FORT (das dem in Agra nachgebaut wurde) ging es zu einer Moschee, von welcher man einen tollen Blick ueber DELHI und das Rote Fort hatte. Der Lotustempel und ein Tempel der Sith standen ebenfalls auf dem Programm. Mir hat der Stih Tempel sehr gefallen. Ein sehr friedlicher und relaxter Ort. Es laeuft religioese Musik im Hintergrund, die Leute lachen und sich froehlich. Es herrscht eine tolle Stimmung - und man wird nicht satt die Leute um sich herum zu beobachten. Ein Fest fuer die Sinne! all die Frauen in ihren bunten, schoenen Saris, die Maenner, teilweise mit Baerten und bunten Turbanen in weissen Gewaendern...

weiter gings zum Indien Gate, welches fuer die Soldaten Indiens erbaut wurde, die in den Kriegen gefallen sind. Das Tor erinnert an den Triumphbogen in Paris..

Dann war die Tour zu Ende und wir fuhren und fuhren und fuhren von Delhi weg... wohin weiss ich bis heute nicht, da Nici das Zimmer organisiert hatte. Es war ca. 1h von Delhi weg eine geile Hotelanlage mit allem was Herz begehrte.
Ich ging am Abend noch kurz auf Tour um einen Geldautomaten zu finden. Ging in eine Polizeistation, wo es erstmal Tee fuer den Kollegen von weither gab. Dann zum Geldautomaten und per Anhalter (auf der Autobahn:)) ja das geht gut in Indien) zurueck zum Hotel.

Verabschiedung von Anne und muede ins Bett..


27.4.09 ?? - Delhi

Nach dem Auschecken und nach Diskussionen mit sehr unfreundlichen Menschen von Ethiopian Air ueber die Bezahlung meines Hotels fuer den 27.4 auf 28.4 (unser Flug wurde um einen Tag verschoben) gings nach Delhi.
Die Fluglinie erklaerte uns, dass wir nur im Crown Plaza ein Zimmer bezahlt bekommen, da sie hier ein "agreement" haben. ich hatte aber schon das LE MERIDIEN erneut gebucht.. konnte und wollte das Hotel nicht mehr absagen - was auch gut war, wie sich hinterher rausstellte. Muss halt in Deutschland im Sommer mit der Fluglinie ueber Erstattungen rumhaendeln..

Wir liefen die Strasse ca. 300m als ich ein Taxi fand, dass uns nach Delhi zurueckbrachte. WO wir die Nacht waren weiss ich bis heute nicht.

Im LE MERIDIEN gabs ein Zimmer im 15th. besser als das Zimmer vom 23. Nici war hin und weg.... Geiler Blick auf das Indien Gate. Wir testen Pool und ich seit drei oder vier Wochen erstmalig wieder den Kraftraum des Hotels (man hab ich heute Muskelkater im Bizeps..). Unglaublich wie schnell man Kraft und Muskelmasse abbaut, wenn man ein paar Wochen mitd dem Training aussetzt.
Am Abend hab ich Nici nach einem Besuch des unterirdischen Basars am Connought Place in das mir bekannnte Restaurant ausgefuehrt. Smile...ich konnte mir ja vorstellen, welche Wirkung der Laden auf sie machte....Nach einem tollen Dinner, gings dann noch in Henrys Bar im 21th zu einem Cappuccino.
Wir beschlossen dann den Abend mit einem Drink im Bett mit Panoramablick auf Delhi.. so laesst es sich leben!

28.4. 09
Abflug aus Delhi

Um 07h mit dem Taxi zum Flughafen. Am Eingang steht wie an allen Gebaeuden und Hotels in Indien, seit dem Anschlag in Mumbai ein Soldat mit Knarre, der ueberprueft wer da rein und rausgeht. Der Typ will mein Ticket sehen. Ich zeige ihm in meinem Notizbuch die E-Ticketnummer. Er ist aber zu blöd um zu kapieren, was das ist. Er will uns nicht einlassen.grrrr. ich muss wieder laut werden. aha. Nein! ich gehe nicht zum Haus auf der anderen Seite des Flughafens um dort bei Ethiopian Air was-weiß-ich zu machen. Ich hab ein Eticket und will in den Flughafen.
Nun - schickt er einen weiteren Soldaten mit Knarre mit uns auf den Weg zum Flugschalter von Ethopian Air im Flughafen. Nici zeigte ihm leider eine ausgedruckte Version der Mai. Darin stand aber Flugdatum alter Flug - der 27.4. Das war zuviel fuer das Schrumpfhirn. Also muss ein Soldat mit uns kommen. Am Schalter klaert sich alles - ach? und der Typ zieht ab. Nach Einchecken und besteigen der Maschine, weiss ich auch warum der Flug aus "technischen" Gruenden abgesagt wurde. Die haben die Maschine nicht voll bekommen! Ganze 25 Leute steigen in Delhi in eine Maschine die aus Abbu Abbas oder wie die äthiopische Hauptstadt heisst kam - ein. Die Maschine selbst ist ebenfalls nur gut zur Haelfte gefuellt.

Nach 7h Flug landeten wir in Peking. kaaalt!! 21 Grad...beim Abflug in Delhi hatten wir 43 Grad!

Aber wir freuen uns sehr hier zu sein! Hoffe doch sehr, dass hier die Verbindung besser klappt. Dachte Indien ist das Land der Verbindungen und der IT, PC etc... Tatsache ist, dass dauernd der Strom ausfaellt und damit die Server und die Internetverbindungen...in Agra hatte ich die 2 Tage gar keine Moeglichkeit ins Inernet zu gehen, da es einfach nicht funktionierte...